Ene Mene Meck… Und das kann weg!!


Ich habe ja sehr viel Zeit zum Nachdenken und auch sehr viel Zeit zum beobachten. Ich habe das Gefühl das die Zeit aber für viele und auch im großen und ganzen für mich immer schneller vergeht. Früher war es so das die Zeit bis zu den Ferien oder zum nächsten Geburtstag eine Eeeeeewigkeit war. Und heute, kaum ist man 30 ist man schon 31 das geht heute zack zack. Wir messen der Zeit eine zu starker Bedeutung bei, sind zu sehr auf Ergebnisse getrimmt und auf höher schneller weiter, nehmen zu wenig wahr und wagen kaum neues. Den sicher ist sicher egal wie wir uns dabei fühlen. Zu selten Leben wir im Hier und Jetzt . Was kann ICH also tun um MIR mehr Zeit zu geben, zu sparen. Die Lösung ist, AUFRÄUMEN!!!

Denken wir an Aufräumen denken wir häufig als erstes an materielle Dinge. Es können aber viele Bereiche in unserem Leben sein die mal ordentlich Ausgemistet werden müssten. Spontan fiel mir da gar nicht so viel ein aber wenn man dann mal Zettel und Stift zur Hand nimmt dann ist es Wahnsinn was da alles so zusammen kommt. Durch meine Krankheit und das NICHT MEHR FUNKTIONIEREN kam mir automatisch der Gedanke das ICH meine Freundesliste mal aussortiere und nicht darauf warten von den faschen abgewiesen zu werden. NEIN, ich beschloss das ICH nun am zug bin und ICH jetzt schaue wer sind wirklich meine WAHREN Freunde. Also machte ich die Rote Kringel Übung.

Das war aber noch längst nicht die einzige Baustelle bei mir die das Ausmisten dringend nötig hatte. In folge dessen wurde meine Liste selbstverständlich immer größer und je mehr Gedanken ich mir machte je einfacher wurde es für mich diese Liste zu schreiben und auch um zu setzten was drauf steht.

Liste!! Adressbuch, Freundschaften, Terminkalender, Freizeit, Erinnerungen, Familienbeziehungen, Soziale Beziehungen, Gehirn, Partnerschaft, Kühlschrank, Magen, Aschenbecher, Mülleimer,….und natürlich darf der Dachboden, das Bad und der Kleiderschrank nicht fehlen.

Es geht nicht darum wahllos alles wegzuwerfen was einem in die Finger kommt um auf den Minimalismus Zug mit aufzuspringen, sondern es geht darum ganz bewusst und verantwortungsvoll darüber zu entscheiden WAS KANN WEG.

Aufräumen aber warum?? Es spart Zeit und kraft, es erleichtert den Alltag und man verbringt weniger Zeit mit dem suchen der Dinge und mit den falschen Menschen.

Mir ist die Zeit für schöne Dinge und tolle Menschen soooo wichtig geworden, da ich schon für meinen Alltag keine Energie habe. Ich habe nicht mehr eingesehen meine wenige Energie noch an die falschen Dinge und Menschen zu vergeuden. Seit ca 10 Jahre trage ich auch die gleichen Klamotten da ich es satt hatte jeden morgen schon damit zu verbringen WAS ZIEHE ICH AN, pffff in der Zeit trinke ich doch lieber meinen Kakao in ruhe. Bei mir ist es nun eh gleich, schwarzes Kleid, schwarze Leggings, schwarzer Cardigan, Boots, FERTIG. Und falls ganz spontan bock auf Accessoires in mir hoch kommt wird ein Tuch oder eine Kette je nach Laune aufgetragen und los geht’s!!

Ich kann andere Menschen NICHT ändern, aber ich kann mich ändern, meine Denkweisen meine Einstellung meine Ordnung. Jeder für sich muss herausfinden.

WAS KANN ICH GUTES FÜR MICH TUN!!! Das ist das Ziel der Selbstfürsorge. Glücklich sein ohne das man jemand anders dafür braucht. Zufrieden sein mit dem was man hat!! Nicht immer in der Vergangenheit oder Zukunft hängen. Mehr im HIER UND JETZT Leben.

Ich wünsche mehr Freiraum für tolle Dinge, Menschen, Unternehmungen, …

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